Harrison Cape Runner Tour

28 10 2011

Am 25.10.2011 habe ich es endlich bis zum Cape geschafft!!!!!
Ich wurde morgens um 9.30 Uhr vom Bus am Camp Ground abgeholt & dann ging es erstmal ins Landesinnere.

Unsere erster Stopp war die Houhora Heads, von dort aus konnte man wunderbar auf den Mount Camel schauen (ein kleiner Vulkan).
Dort machten wir nur 10 min. Pause da es dort nicht sooo viel zu sehen gab, ausser denn schönen Hafen und das wunderschöne Meer! 😉

Dann ging es weiter nördlich zum Rarawa Beach. Der Sand da war superschön weiss und weich und mit dem wunderschönen Wetter was wir hatten sah es klasse aus! Auch hier war nur ein kurzer Stopp eingeplant.

Dann blieben wir erstmal im Landesinneren und machten in Te Kao stopp. Dort gab es ein kleines Geschäft was auch Eis verkaufte. Uns wurde gesagt, dass es dort das beste Eis in ganz Far North gibt!! Naja….es war TipTop Eis was man auch im Geschäft kaufen kann, aber wenn man es gut prässentiert kaufen die Leute alles!! Ich hab KEINS gekauft!! Mindesten jeder zweite hat sich so ein Eis gekauf!!
-Jeden morgen steht ein Dummer auf!!!!!!!!

Um ungefähr 12.30 Uhr waren wir dann an der Tapotupotu Bay, wo wir unseren Lunch hatten. Es gab Brötchen (zumindestens nennen die Kiwis das Brötchen), Butter, Müsliriegel, Kekse, Craker, Kaffee, Tee, Wasser und zwei verschiedene Säfte! Insgesamt war es ausreichend! 😉

Dann ging es endlich zum Cape!! Wie ich schon sagte, dass Wetter war einsame SPITZE & so hatten wir keine Wolke am Himmel und schön warm! Ich machte mich so schnell wie möglich den Weg entlang zum Leuchtturm. Die Ausicht darunter war KLASSE! Sah im ersten Moment aus wie auf einer Postkarte, nur noch schööner (denn ich habs Live gesehen!!). 🙂
Das Wetter war sogar so gut, dass man auf dem Meer sehen konnte, wo der Pazifik und das Tasmanische Meer zusammen kamen….Einfach KLASSE!!!
(Man merkt, ich finde einfach keine passenden Worte für das was ich gesehen habe…)
Ich war einfach begeister….

Wir machten uns nun langam auf den Weg wieder zurück….Aber am Strand entlang!! Erst fuhren wir durch den Te Paki Stream 🙂 zu den Sand Dunes….Dort konnten wir dann Sand Boarding machen 🙂 🙂 Scheisse anstrengend die blöden Dünen hoch zu krabbeln wenn man immer wieder einen Schritt hoch macht & dann zwei Schritte wieder abrutscht wenn der Sand nachlässt!! Aber oben angekommen stand ich erstmal in der Sahara!!! Nur Sand, weit und breit & dabei noch der strahlend blaue Himmel! Dafür lohnte sich der Aufstieg….Aber man musste ja auch wieder runter kommen! Kurz hatte ich überlegt, wieder runter zu gehen, aber dann habe ich mir gedacht: Das hier ist im Preis mitdrin und wann machst du das nochmal!! Also packte ich all meinen Mut zusammen, setze mich auf den kleinen Schlitten und rudelte runter! Naja, leider nicht bis nach ganz unten, da ich zu viel mit den Füßen gebremst hatte und ich auch dafür immernoch zu schwer bin! Aber lustig war es trotzdem….Man sollte dabei nur den Mund zulassen, sonst ist der gefüllt mit GAAAAANZ viel Sand!! Fiehl mir dann auch auf halber Strecke ein 😉 😉
Einige der Leute waren richtig gut. Am Ende der Dünen war der Te Paki Stream & es haben sogar einige geschafft bis ans andere Ende des Streams zugleiten! Übers Wasser!!

Nachdem manche zweimal die Dünen hoch und wieder runter waren, ging es dann Richtung Ninethy Mile Beach! Und das auch nicht gerade langsam….Dort sind 100Km/h erlaubt, aber wir waren bestimmt schneller als erlaubt 🙂
Wir hielten dann am Strand an, um uns eine kleine Insel vor der Küste an zuschauen mit einem Loch in der Mitte… Hab dann auch endlich mal einen `Hole in the rock´ gesehen! 🙂

Dann ging es eigendlich nur noch den Strand entlang bis wieder zum Camp Ground!

Der Tag war einfach suuuuuper schön! Wetter schön, Landschaft schön, schönes gesehen und erlebt….was aber nicht so schön war: Ich war alleine!
Ja, ich war die einzige auf der Tour die alleine da war. Alle anderen waren zumindestens zu zweit! Und das war schon etwas blöd…hatte mal niemanden mitdem ich diese schöne Landschaft teilen konnte oder einfach darüber reden konnte!
Aber so habe ich mir das ausgesucht & das war mir auch eigendlich von anfang an klar, aber in der Realität sieht das dann schon anderes aus!

Nungut….ich könnte jetzt sagen, da muss ich jetzt durch, aber dafür ist es doch zu schön hier um zu sagen, ich MUSS das machen!!! Ich genieße einfach die Landschaft und stell mir vor, jemand wäre bei mir…Und ich weiss, dass ihr alle zuhause in gedanken bei mir seit. Also bin ich ja doch nicht alleine!! 😉 😉

Nun werde ich mich dann endlich auf den Weg Richtung Süden machen.
War ja auch nun lang genug hier oben!
Für die nächsten Tage habe ich geplant, bis nach Coromandel zufahren & dann die Küste da entlang. Aber da muss ich erstmal hinkommen 😉

Bis dahin werde ich euch hoffendlich wieder was berichten können & natürlich auch schöne Fotos machen 🙂

Fühlt euch gaaaaaaaanz doll gedrückt!!
Eure Jule



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3 Antworten zu “Harrison Cape Runner Tour”

  • Opa sagt:

    Hallo Jule-Jo ! Sehr anschaulich hast Du uns auf die Nordkaptour eingestimmt. Oma und Ich können den Zauber der Dünenlandschaft nachempfinden. Nur vom Sandsurfen hatte man uns abgeraten, was ja verständlich war. Jetzt bist Du südwärts über Auckland zur Coromandel Küste. Hier wirst Du sicher wieder viele schöne Fleckchen finden. über die Du uns berichten kannst. Den Hot-Water-Beach sollst Du in den Planungen einbeziehen.
    Liebe Küsse und Grüße von Oma und Opa !

  • Mama sagt:

    Ohhh…meine Süsse….wie gern wäre ich bei Dir gewesen!!!! Was meinst Du, wieviel Spass wir beim Sand-Surfing bekommen hätten… 🙂
    Dicken Kuss!!!

  • Opa sagt:

    Hallo Mausekind , ich habe mir die Fotos in Ruhe angesehen und trotzdem nichts wiedererkannt. Wenn Du an der Cathedral Cove gewesen bist, hast Du Auckland einfach durchfahren und bist dann zur Coromandel gedüst. Südlich der Cove liegt auch der Hot-Water-Beach. Ich schätze, Du machst jetzt wahr- scheinlich in Tauranga Station, eine herrliche Gegend, um Kiwis zu ernten ! In- zwischen hole ich mir unsere alten Reiseunterlagen, um Dich bei der Tour gedanklich begleiten zu können.
    Wir umarmen Dich Oma und Opa

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